Klasse Sache: Unterrichtsraum gegen Feuerwache eingetauscht

Dieses Mal rückten die Schulkinder aus. Zwei Schulklassen der Ebstorfer Mauritius Grundschule mit zusammen 49 Kids machten sich in den vergangenen Wochen auf den Weg in die Sprengelstraße. Das Ziel: das Feuerwehr-Gerätehaus. Anstelle der Lehrer unterrichtete hier der Feuerwehrmann Tobias mit seinen beiden Helfern Florian und Bernd an zwei Tagen die Kinder im Fach „Brandschutzerziehung“.

Was dabei in der Theorie alles angesprochen wurde, würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Denn natürlich gab es zunächst eine Einführung über die Arten und die Aufgaben der Feuerwehr – hier speziell der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf. Viel spannender waren aber die lebendigen Hinweise und Vorführungen, wie man sich im Fall eines Brandes verhält, was man bei der Wahl des Notrufes 112 alles sagen muss und wie dann die Feuerwehrleute alarmiert werden. Hierbei durften sich die Kleinen auch einmal mit Hilfe einer Telefonanlage praktisch ausprobieren.

Chemie und Physik spielten eine Rolle, als es darum ging, was die Voraussetzungen für eine Verbrennung sind, in welche Arten bzw. Brandklassen Feuer unterteilt werden und was passiert, wenn man dann den Flammen mit falschen Löschmitteln zu Leibe rückt. Dabei sorgten Vorführungen einer Mehlstaubexplosion und eines Fettbrandes nicht nur bei den Viertklässlern für Erstaunen.

Neben der Schutzbekleidung von Feuerwehrleuten und der Bedeutung von Atemschutzgeräten standen dann natürlich auch die Einsatzfahrzeuge auf dem Stundenplan. Welches Kind träumt nicht davon, einmal eines der roten Löschfahrzeuge zu erklimmen und den Schalter des Blaulichtes zu betätigen. Rundum also eine Klasse Sache, dieser praxisnahe Unterricht. Und so fiel dann auch das einhellige Fazit aus: Bei der Feuerwehr gibt’s immer Action!

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Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf
Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr Ebstorf und Privat Bild

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