Keine Übung wie jede andere

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr des Klosterfleckens Ebstorf trafen sich heute Abend (24.04.2017) zu ihrem regulären Übungsdienst. Was niemand ahnte: Der stellvertretende Ortsbrandmeister René Ohland hatte eine spezielle Übung ausgearbeitet, bei der es um den Fund eines Gefahrguts – in diesem Fall einem unbekannten atomaren Stoff – ging. Ort des Szenarios: am Wittmersweg nahe des Wiesensees.

Nachdem die Ebstorfer Wehr um Einsatzleiter und Ortsbrandmeister Carsten Mente weiträumig abgesperrt und Erstmaßnahmen ergriffen hatte, kam auch der Gefahrgutzug Nord der Kreisfeuerwehr unter der Leitung des Zugführers Mirco Feldmann mit hinzu. Dieser besteht aus zusätzlichen Einheiten der Ortsfeuerwehren Bad Bevensen, Bienenbüttel, Wriedel-Schatensen und einer Kommunikationsgruppe und führt unter anderem spezielle Spür- und Messtechniken mit sich. Ziel dieser nicht alltäglichen Übung war, das Zusammenspiel zwischen der örtlichen Feuerwehr und eben dieses Zuges zu trainieren. Mehrmals im Jahr finden derartige Dienste statt, die darüber hinaus auch der Bevölkerung die Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehren und den Ausbildungsstand der ehrenamtlichen Helfer nahe bringen. So ließen sich auch in Ebstorf eine Reihe von interessierten Anwohnern gerne über Sinn und Zweck des heutigen Manövers informieren. Und am Ende konnte seitens der Übungsleitung, des Einsatzleiters und vom Zugführer ein durchaus positives Fazit dieser gelungenen Übung verkündet werden.

Text: Tom Reher / Pressesprecher Feuerwehr
Fotos: Philipp Schulze / Pressesprecher Feuerwehr

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