Ebstorf und Hanstedt feiern ihre Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehr begeistert 21 Gruppen aus drei Landkreisen mit Orientierungsmarsch

Die Feuerwehr Ebstorf feiert in diesem Jahr das 50jährige Bestehen ihrer Jugendfeuerwehr und Hanstedt I kann immerhin auf 10 Jahre Jugendfeuerwehr zurückblicken. „Das muss gefeiert werden!“, waren sich die Jugendwarte Nils Ortmann und Stefan Reiß aus Ebstorf sowie ihre Kollegen Christian Schuster und Jonas Schalwig schnell einig und motivierten Sponsoren sowie zahlreiche Helfer, um den Marsch zu organisieren.

Erfreuliche 21 Gruppen aus den Landkreisen Uelzen, Celle und Lüneburg gingen dann nach Anmeldung auf dem Ebstorfer Domänenplatz ab 8.50 Uhr an den Start. Der erfolgte allerdings an der Hanstedter Kirche, zu der die Gruppen von jeweils mindestens 6 Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren plus einem Führer gefahren wurden. Die beiden Hanstedter Gruppen wurden sogar von Hunden begleitet.

An acht Stationen waren dann Geschicklichkeit, Feuerwehr- und Allgemeinwissen und Teamwork gefragt. Konzentration erforderte der heiße Draht. In drei Minuten bis zu 20 Schlauch- und Kupplungsteile fest zusammenfügen war eine Herausforderung für das ganze Team. Europäische Länder und ihre Hauptstädte brachten auch die Köpfe der Wietzer Mannschaft zum Rauchen. Wasser mit dem Helm aus der Schwienau schöpfen und über kleinste Dachrinnenteile in einen Eimer leiten war genauso anstrengend wie der Gang mit dem Wasserbecher über die Slackline und das Befüllen eines Trichters. „Wir haben alle eine Slackline im Garten und in der Schule!“, erzählen erfahrene Jugendliche. Bei Förster Malte Dicke war Naturwissen gefragt. Kathi gruselte sich auch nicht vor der Fühlkiste und erkannte gekonnt die Tannenzapfen. Der Eichelhäher brachte manch einen ins Grübeln. Genau 21,20 Meter lang sollte an anderer Station eine feste Leitung aus verschiedensten Bauteilen sein. Auf 21,30 Meter brachte es die erste Hanstedter Gruppe und erhielt dafür 100 Punkte! Beim Team der DRK Bereitschaft Uelzen auf dem Domänenplatz waren die stabile Seitenlage und eine Druckverband gefragt. Gekonnt platzierte Julian seinen Statisten und Yara klärte routiniert das Befinden und die Umstände der Verletzungen bei ihrem Patienten. Natürlich standen zwischendurch auch Getränke und leckere Brötchen zur Stärkung bereit. Am Ende siegte die Jugendfeuerwehr Varendorf-Bornsen vor Wietze und der Gastgebenden  Wehr Ebstorf.

Text: Monika Buhr / Freie Journalistin

 

 

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